Referent


Friedrich Paff - Marburg, Deutschland


geb.1950 in Bacharach am Rhein. Ehemals Vizevorsitzender der Neuen Literarischen Gesellschaft.

Abends unterrichtet er „Deutsch für Ausländer“ in Gießen. Teilnahme an internationalen Schriftstellertreffen, insbesondere in Moskau und Vilnius.

1996 hielt er den Begrüßungsvortrag zu der Marburger Tagung «Die soziale Poetik therapeutischer Gespräche», abgedruckt in Zeitschrift für systemische Therapie Heft 2, Marburg 2000



Internet  http://www.friedrich-g-paff.de/  und  http://friedrich-gpaff.online.de/





Tagungsbeitrag I


Die Anwesenheit der Abwesenheit - Randschärfe sozialer und poetischer Wahrnehmungen


Dialoge bestimmen uns, durchziehen unser Denken. Geführte und Nicht-geführte Gespräche. Gelungenes und Nicht-Gelungenes. Das Nicht-Gesagte oder Noch-Nicht-Gesagte ist anwesend auch, visiert sich an oder entschwindet. Wenn es nicht aufgegriffen wird. Splitter. Fragmente. Bruchstücke. Reste. Wortlose Pausen. Leerzeichen im Gedicht. Aus Scherben setzt sich Neues zusammen. Offen zu sein. Zuzulassen, das heißt gerade nicht zu, sondern auf-merksam auf noch Abwesendes. Zwischen den Gefügen der Worte schwingt untergründig -Abwesendes antastend - im Ungeordneten schon neue Sicht.




Sprache: deutsch (mit Übersetzung englisch/spanisch)




Bücher


2001. Das Haus der Romantik (unter dem Namen Andreas Thorn).


1983. Die Hexe von Bacharach, (handelt von der Deportation der Juden dort und der «Euthanasieopfer»)



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